ZACplus Citizen-Science Workshop vom 07.11.2025: Unterschied zwischen den Versionen

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File:Cyd_startupsequenz.jpg | Dieses Foto zeigt die vollgelaufene Luftkammer, mit einer verbleibenden kleinen Luftblase links oben
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File:Photo_2026-04-24_13-04-48.jpg | Dieses Foto zeigt die vollgelaufene Luftkammer, mit einer verbleibenden kleinen Luftblase links oben
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File:Bildschirmfoto_2026-04-24_13-09-20.jpg | Die Zelle halb voll
 
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Version vom 24. April 2026, 11:12 Uhr

1. Testlauf der neuen Kammer

Dieser Testlauf war ein Misserfolg. Nach rund 20 Minuten ist die Kammer quasi "agesoffen", d.h. mit ELektrolyt vollgelaufen.

Dazu ein paar Anmerkungen zur Analyse:

Allerdings glaube ich das das aktuelle Absauf-Problem bei uns anders gelagert ist. Denn da ist tatsächlich die Kammer, welche eigentlich mit Luft gefüllt sein sollte, bis oben hin mit Wasser vollgelaufen ... aehm , bzw. mit Elektrolyt. Es scheint sich hier also wirklich um ein mechanisches Problem zu handeln.

Dafür gibts m.E. zwei Möglichkeiten:

1. es hat etwas mit den Dichtungen zu tun ... zB. dass durch die Klemmen nicht genug Kraft ausgeübt wird um die Dichtungen so aufeinanderzupressen das sie wirklich dicht sind.

2. Das Wasser ( ich meine natürlich der Elektrolyt) kommt durch die Wand.

Der Punkt ist, wir können nicht mit PLA drucken weil das nicht Laugen-resistent ist ... wie wir durch eine entsprechende Testreihe ja auch gezeigt hatten und ebenfalls, das ABS oder ASA ok sind. Diese Filamente haben aber das Problem des "warping", nämlich, das gedruckte Teile dazu neigen, das sich die Ecken hochbiegen aufgrund innerer Spannungen . Manche Geometrien, wie insbesondere sehr große und flache Teile sind da besonders anfällig für.

Und es hängt auch davon ab, mit welcher Fülldichte gedruckt wird.

Ich hatte in unserem Fall zunächst mit nahezu 100% Fülldichte gedruckt ... und es hat ganz fürcherlich gewarpt ... so sehr, das sich die Teile schon während des druckens vom Heatbed ablösten. Im Endeffekt habe ich es dann mit 15% oder 20% Fülldichte gedruckt und damit geschafft das warping zu umgehen.

Aber es kann sein, dass dies der Grund ist, warum die Wände nicht richtig dicht sind. Ein Gefäss wirklich wasserdicht zu drucken ist kein ganz triviales Thema beim 3D-Druck. However, man könnte versuchen, einen sweetspot zu finden, wo die Fülldichte in % noch hoch genug ist um dicht zu sein, aber gleichzeitig das warping auch noch zu ertragen ist, o.ä.